Vorlagen zum Ausdrucken
Sechs Vorlagen, die im Pflegealltag wirklich gebraucht werden – zum Ausfüllen mit dem Stift. Seite öffnen, drucken, fertig. Menü und Fußzeile werden beim Drucken automatisch ausgeblendet.
📄 Alle Vorlagen gibt es auch als PDF zum Herunterladen – praktisch zum Weitergeben oder für den Copyshop.
Für die Pflegekasse
Für den Notfall und den Alltag
Zum Mitnehmen
Warum Papier hier oft besser funktioniert
Es gibt Apps für fast alles davon. Trotzdem sind diese Vorlagen zum Ausdrucken gedacht, und das hat praktische Gründe.
- Mehrere Menschen tragen ein. Bei einem Pflegetagebuch schreiben oft Tochter, Nachbarin und Pflegedienst abwechselnd. Ein Blatt am Kühlschrank erreicht alle – ein Konto auf einem Handy nicht.
- Es liegt sichtbar herum. Was man sieht, füllt man aus. Was in einer App liegt, gerät in Vergessenheit.
- Im Notfall zählt Greifbares. Der Rettungsdienst schaut nicht ins Handy einer bewusstlosen Person. Eine Mappe neben der Wohnungstür findet er.
- Bei der Begutachtung liegt es auf dem Tisch. Ein ausgefülltes Tagebuch, das man dem Gutachter hinlegt, wirkt anders als die Aussage „das schwankt halt“.
Alle Seiten sind so eingerichtet, dass beim Ausdrucken nur das Formular erscheint. Menü, Erklärtexte und Fußzeile fallen automatisch weg.
So holt man das meiste aus den Vorlagen heraus
Früh anfangen, nicht erst vor dem Termin
Das gilt besonders für das Pflegetagebuch. Eine Woche vollständig dokumentiert ist mehr wert als vier Wochen lückenhaft. Und wer erst am Vorabend der Begutachtung anfängt, schreibt aus der Erinnerung – da fallen genau die Kleinigkeiten weg, auf die es ankommt.
Den schlechten Tag mit aufschreiben
Der häufigste Fehler ist, einen guten Tag zu dokumentieren, weil er repräsentativer wirkt. Bei Erkrankungen wie Parkinson, Rheuma oder COPD schwankt der Zustand erheblich. Beides gehört ins Blatt – und der Unterschied gehört benannt.
Konkret statt allgemein
„Braucht Hilfe beim Waschen“ sagt wenig. „Kommt allein nicht in die Dusche, braucht Anleitung Schritt für Schritt, danach 20 Minuten Pause“ sagt alles. Uhrzeiten, Dauer und der Grund für die Hilfe sind das, was zählt.
Kopien behalten
Was Sie aus der Hand geben – beim Widerspruch, im Krankenhaus, beim Sozialamt – sollten Sie vorher kopieren oder abfotografieren. Unterlagen gehen verloren, und das Nachschreiben aus der Erinnerung ist mühsam.
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Tobias Hoffmann – examinierter Pfleger, seit über 20 Jahren in der Altenpflege, Praxisanleiter und Qualitätsbeauftragter. Mehr über mich und woher die Inhalte kommen